Rapper Drake wird für Casino-Partnerschaft mit Stake kritisiert

Drake hat Lust auf Stake. Bei dieser Aussage ist kein saftiges Stück Fleisch gemacht. Vielmehr handelt es sich bei Stake.com um ein Krypto-Casino, das seit 2017 auf dem Markt ist und seitdem auch regelmäßig in der Kritik steht. Der neueste Clou ist die neu angekündigte Partnerschaft mit Rapper Drake. Das gefällt jedoch nicht jedem – was steckt dahinter?

Drake und Stake.com

Drake als prominentestes Gesicht der Stake-Promo

Stake.com ist seit Anfang März in aller Munde, als Drake die Zusammenarbeit mit seinem augenscheinlichen liebsten Online-Casino, das ausschließlich Kryptozahlungen zulässt, öffentlich machte. Es hatte sich schon seit einiger Zeit abgezeichnet, dass hier etwas im Busch ist. Allerdings hat Stake.com – was Partnerschaften angeht – bisher nie einen so großen Fisch an Land gezogen. Immerhin hat Drake mehr als 120 Millionen Follower auf Instagram.

Bisher hat Drake seine Anhänger ohne Sponsorenvertrag an seinen Abenteuern im Kryptocasino teilhaben lassen. Im März dieses Jahres hat sich das allerdings geändert. Mit seiner Unterschrift hat Drake zugestimmt, sich beim Spielen im Livestream auf mehreren Plattformen übertragen zu lassen.

Natürlich braucht Drake das Geld, das er im Online-Casino gewinnt, nicht wirklich. Das ist ihm auch bewusst – deshalb hat er gemeinsam mit Stake.com einen Deal ausgehandelt. Während der Live-Übertragungen seines Roulette-Spiels haben Zuschauer die Möglichkeit gemeinsam mit ihm zu spielen und einen Teil seines Gewinns zu erhalten.

In der Ankündigung dieser Zusammenarbeit hat Drake bereits direkt gesagt, dass er die Gewinne, die er erzielen sollte, auf keinen Fall für sich behalten möchte. Die Summe, die nicht an Mitspieler gehen sollte, wird gespendet.

Stake.com hat ja schon seit längerem ganz offensichtlich von kleinen, indirekten Hinweisen des Stars profitiert. So hatte Drake immer wieder in Livestreams oder Stories gezeigt, wie er in diesem Kryptocasino spielt. Mit der offiziellen Bestätigung wurde nur öffentlich gemacht, was, wie Drake selbst sagte, unausweichlich war. Laut ihm ist endlich zusammengekommen, was zusammengehört.

Auftritte mit anderen Casino-Streamern

Offensichtlich setzen Drake & Stake in ihrer Marketingstrategie auf Kooperationen mit anderen Streamern. So traf sich Drake im Mai 2022 mit Landsmann und Streamer Xposed zu einem Roulette-Stream. Die beiden verzockten vor laufenden Kameras knapp 20 Millionen Dollar. Das Event wurde live von bis zu 40.000 Zuschauern verfolgt.

Auch der gemeinsame Stream mit Roshtein wurde von vielen Fans gefeiert und zeigt auf jeden Fall Einsätze, die so noch nie live vor Kameras gesetzt wurde. Trotzdem werden in den Communitys auf den Plattformen auch die Kritiker immer lauter. Einige YouTube-Kommentare bezeichnen die Streams der „Drake x Stake“ als Fake.

Kritiker wünschen sich mehr Transparenz von Stake

Nun gibt es Kritiker, die sagen, dass ein Superstar wie Drake diese Publicity nicht nötig hat. Andere kritische Stimmen merken an, dass gerade ein weltweit bekannter Sänger und Schauspieler, der großen Einfluss vor allem auf junge Menschen hat, lieber keine Werbung für Glücksspiel machen sollte.

Beide Gruppen haben ein Stück weit recht. Drake ist Sicherheit ein großes Vorbild für manch jungen Menschen, der sich nun vielleicht wegen dieser Zusammenarbeit Kryptowährungen zulegt und bei Stake.com zu spielen beginnt. Wie man derzeit beobachten kann, sind die Kryptowährungen auf Talfahrt und können hohe Verluste für Anleger bedeuten. Das alleine ist schon mit Bauchschmerzen zu sehen.

Dann kommt allerdings noch dazu, dass viele Jugendliche und Junggebliebene nicht über die finanziellen Mittel verfügen, die Drake zur Hand hat. Sie sind leicht beeinflussbar und sehen, wie viel Geld ihr Idol gewinnt. Fans denken möglicherweise, sie können dies auch.

Sie werden von dem Sänger in Versuchung geführt, ebenfalls ihr Glück zu versuchen. Für einige kann dies den finanziellen Ruin oder eine Spielsucht bedeuten, bevor sie ihr Leben überhaupt richtig begonnen haben.

Glücksspiel sollte mit viel Bedacht betrieben und auf keinen Fall übertrieben werden. Wer nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügt, um sich auch hohe Verluste leisten zu können, der sollte sich lieber auf das Zusehen der Livestreams beschränken.

Drake spielt selbst im Stadion Casino

Es ist allerdings auch klar, dass es sich im Grunde nur um eine weitere Zusammenarbeit eines Influencers mit einer großen Marke handelt – wie bei anderen Produkten auch. Es ist mit Sicherheit Vorsicht geboten, allerdings wirbt der kanadische Sänger wenigstens für ein Produkt und eine Marke, hinter der er zu 100% steht und sich mit ihr identifizieren kann.

Drake wurde kürzlich sogar während einer Partie seiner geliebten Toronto Raptors dabei beobachtet, wie er im Online-Casino spielte. Hier kann man also von einer tatsächlichen Liebe zu Stake.com sprechen. 

Wer Drake schon länger auf Instagram folgt, weiß, dass er erst während der Pandemie zu diesem Anbieter gefunden hat. Seine Liebe zum Glücksspiel hat es davor auch schon gegeben, allerdings konnte er vor 2020 noch in richtige Casinos gehen und musste nicht auf die bequemere Online-Version zurückgreifen. Seit Beginn der Pandemie wurde er immer wieder während Livestreams in Online-Casinos gesehen und hat mit der Zeit seinen Favoriten ganz klar gezeigt.

Profiteur ist sicherlich das Casino selbst: So hat Stake.com Wert und Bekanntheit um ein vielfaches Steigern können. Für ein derart junges Casino ist das eine starke Entwicklung. Drake hingegen hat in den letzten Monaten mehr als zwei Millionen neue Follower auf seinen Instagram-Account willkommen heißen dürfen. Klingt nach einer Win-Win-Situation.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es sicher nicht ideal ist, wenn man sich von seinem Vorbild dazu verleiten lässt in die Glücksspielwelt einzutauchen. Allerdings muss jeder auch etwas Eigenverantwortung für sich übernehmen können – und selbst wissen, wo seine Grenzen liegen.

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