Um das Manipulieren von Spielautomaten ranken sich viele Mythen. Es gibt zahllose Theorien, wie man Automatenspiele hacken oder zu seinen eigenen Gunsten beeinflussen könnte. Das Spektrum reicht hierbei von kreativ bis verzweifelt und zeigt, dass nicht alle Spieler wirklich Ahnung von der Funktionsweise der Online-Casinos haben. Welche Automaten-Tricks funktionieren wirklich?

Der Wunsch, Glücksspiele vorherzusagen oder den Ausgang von bestimmten Spielen zu beeinflussen, ist so alt wie das Glücksspiel selbst und nimmt oft kuriose Züge an.

Vor allem online wird es durch den Einsatz neuer Technologien immer schwieriger, Spielautomaten zu manipulieren. Jedoch hat der Trend des Online-Spielens Betrügern und Hackern von Automatenspielen kein Ende bereitet – ganz im Gegenteil.

Die Legenden um das Manipulieren von Casino-Spielen halten sich hartnäckig. Wir haben die bekanntesten Automaten-Tricks gesammelt und bewerten hier ihre Glaubwürdigkeit. Funktionieren diese vier Methoden der Spielautomaten-Manipulation wirklich?

Phreaking – der Manipulations-Klassiker

Beim Phreaking wird per Handy mit Hilfe einer speziellen Software der Einsatz eines Administrators simuliert. Das Handy kann dann über einen NFC-Chip den Admin-Bereich des Automaten freischalten, bei dem man Zugriff auf alle Funktionen der Maschine bekommt – auch auf Auszahlungen.

Der Einsatz dieser Phreaking-Software war bei bestimmten Automaten wirklich eine Zeit lang möglich und wurde mehrfach von Hackern missbraucht.

Jedoch ist der Einsatz dieser Methode höchst strafbar und auffällig: Spielotheken-Betreiber werfen immer ein Auge auf Spieler, die nicht zum Zocken am Automaten sitzen, sondern mit Geräten an den Maschinen hantieren. Zudem sind Spielhallen immer videoüberwacht, was die Gefahr, bei solchen Aktionen erwischt zu werden nochmal erhöht.

Selbst der Versuch, einen Spielautomaten zu manipulieren, wird mit dem sofortigen Verweis aus der Spielothek geahndet und kann sogar zur Strafanzeigen führen. Deshalb sollte man es sich zwei Mal überlegen, bevor man sich an einem Spielautomaten zu schaffen macht.

Typisches Phreaking-Equipment (Quelle: Instructables)

In England haben kürzlich einige Hackergruppen Automaten mit der Phreaking-Methode leergeräumt – und dabei für Schäden von mehreren Hunderttausend Euro gesorgt haben. Allerdings hat sich schnell herausgestellt, dass der Spielotheken-Betreiber selbst in die Manipulation verwickelt war. Der Versuch, die Eigentümer der Automaten um ihre Einsätze zu bringen, endete mit hohen Haftstrafen für alle Beteiligten.

Insgesamt ist ein Phreaking-Angriff immer mit einem fahrlässigen Verhalten der Verantwortlichen in der Spielothek zu verbinden –denn diese haben die Aufgabe, auf zwielichtige Vorgänge zu achten und selbst beim kleinsten Verdacht der Manipulation die Polizei einzuschalten.

Die Phreaking-Lücke, die es an einigen Automaten bis vor wenigen Jahren noch gab, wurde inzwischen an praktisch allen Automaten behoben. Denn die Zugangspunkte zu den den Maschinen sind nun mit bestimmten Verschlüsselungen versehen, auf die nur die Eigentümer der Automaten zugriff haben.

Somit ist das Phreaking heute keine Option mehr um einen Spielautomaten zu manipulieren. Diese Methode klappt also nicht.

Bugs von Online-Spielautomaten ausnutzen

Mit der Umstellung von mechanischen Spielautomaten auf digitale Modelle scheinen Spielhallen noch sicherer geworden zu sein. In den vergangenen Jahren gab es aber einige Skandale, die beweisen, dass die scheinbar komplett sicheren digitalen Maschinen ab und zu kleinere Bugs aufweisen. Logischerweise behalten die meisten „Hacker“ ihre entdeckten Schwachstellen lieber für sich.

Es gab allerdings zwei bemerkenswerte Skandale, die die Glücksspielindustrie erschüttert haben – und zu aufwendigen Sicherheitsmaßnahmen in der Entwicklung und im Betrieb der Spielautomaten führten.

Eine der bekanntesten Automaten-Bugs ereignete sich im Jahr 2009 im Silverton Casino in Las Vegas. John Kane war an diesem Tag Besucher des Casinos und spielte wie üblich seinen Lieblings-Videopoker-Automaten. Nach nur sechs Minuten schaffte er es mit einem Full-House auf einen Hammer-Gewinn von 4.600$.

Video-Poker
Beispiel für einen Jackpot-Gewinn beim Video-Poker

In den USA muss bei einem Gewinn über 1.200$ ein Repräsentant des Casinos persönlich die Auszahlung tätigen. Anders als in Deutschland muss dieser dafür sorgen, dass ein Teil des Gewinns als Steuer an das amerikanische Finanzamt abgeführt wird. Doch was nach dieser Routine passierte, konnte keiner der Anwesenden glauben.

Nur fünf Minuten nach dem Erfolg kam ein zweiter Gewinn von 2.800$ und wenige Minuten später nochmals 4.150$! Innerhalb einer Stunde kamen tausende Dollar an Gewinnen aus der Maschine. Natürlich kam schnell der Verdacht auf, dass der 50-Jährige die Maschine eventuell manipuliert habe.

Allerdings stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehler im Spiel handelte – und bei jeder neuen Runde immer wieder die gleichen Karten aufgedeckt wurden. So konnte John Kane seine Chancen genau abschätzen konnte – unglaublich!

Wie sich herausstellte, besaß der vermeintliche Glückspilz eine dieser Maschinen zuhause. Dort spielte Kane so lange, bis er eine perfekte Strategie entwickelte, um den Bug des Automaten für sich zu nutzen. So erzielte er immer wieder extrem hohe Gewinne!

Kane zog mit dieser Strategie und seinem Komplizen von Casino zu Casino und wurde erst nach mehr als einem Jahr erwischt. Der Bug wurde aus den Maschinen beseitigt und die Manipulation ist nun nicht mehr möglich.

Für Kane endete das Abenteuer vor Gericht – er musste für die Manipulation büßen. Auch das Ausnutzen von Spielautomaten-Bugs ist heutzutage also kaum noch möglich.

Manipulationen bei Automatenherstellern

Nicht nur unter Spielern gibt es Personen, die die Schwachstellen von Maschinen ausnutzen möchten. So hat ein Softwareentwickler eines Spieleherstellers in den 90ern bewusst einen Bug eingebaut, durch den er mit der Hilfe von zahlreichen Komplizen in den ganzen USA die Automaten ausräumen konnte.

Spielautomaten hacken
Beispiel für eine Automaten-Software

Insgesamt wurden 30 Maschinen von dem dubiosen Softwareentwickler mit der fehlerhaften Software infiziert. Es entstand so ein Schaden von mehreren tausenden Dollar für die Betreiber der Maschinen. Für den Entwickler endete die Manipulation im Gefängnis mit einer mehrjährigen Haftstrafe.

Diese Methode der Spielautomaten-Manipulation scheint lukrativ zu sein, endet in den meisten Fällen aber auch mit dem Gefängnis. Sie funktioniert also auch nicht mehr.

Digitale Manipulationen in Online-Casinos

Inzwischen bieten Online-Casinos ihre Spielautomaten komplett digital an. Auf den ersten Blick ergeben sich hier zahlreiche Manipulationsmöglichkeiten. Schließlich muss man nicht mehr auffällig in der Spielhalle die Automaten knacken. Versierte Hacker können vermeintlich im Online-Bereich schnell und unerkannt zuschlagen.

In Online-Casinos werden zahlreiche Slots simultan angeboten. Dennoch werden Maschinen online sehr genau beobachtet – und Fehler werden gegebenenfalls deutlich schneller entdeckt und behoben.

Natürlich kann man nicht komplett ausschließen, dass sich hin und wieder Bugs und Fehler in die Software einschleichen. Jedoch ist es wahrscheinlicher, ganz regulär den Jackpot an einer Maschine zu knacken, aus durch Glück irgendeine Sicherheitslücke in der Software der einzelnen Maschinen zu finden.

Das Hacken von Online-Casinos kam in der Vergangenheit durchaus vor, ist aber nur den abgebrühtesten und talentiertesten Kriminellen vorbehalten. Normale Spieler werden hier keine Sicherheitslücken entdecken und sollten lieber auf seriöse Online-Casinos zurückgreifen.

Seriöse Online-Casinos
Das weltweit beliebte N1 Casino ist auch in Deutschland und Österreich mittlerweile die Nummer 1.
⌀ 96,2% RTP
Hohe Auszahlungsquote

RTP steht für Return to Player und bezeichnet die Auszahlungsquote eines Online-Casinos. Je höher der RTP, desto mehr Einsätze werden wieder an die Spieler ausgeschüttet.
Als Newcomer erobert Lucky Dreams mit einem Spielangebot ohne Limits die Herzen deutscher Spieler.
⌀ 97,8% RTP
Sehr hohe Auszahlungsquote

RTP steht für Return to Player und bezeichnet die Auszahlungsquote eines Online-Casinos. Je höher der RTP, desto mehr Einsätze werden wieder an die Spieler ausgeschüttet.
Das bunte Casino der Wazamba-Gründer überzeugt mit riesiger Spieleauswahl und Bitcoin-Zahlungen.
⌀ 97,1% RTP
Sehr hohe Auszahlungsquote

RTP steht für Return to Player und bezeichnet die Auszahlungsquote eines Online-Casinos. Je höher der RTP, desto mehr Einsätze werden wieder an die Spieler ausgeschüttet.
Mit riesigem Bonus und großer Spielauswahl hat sich Slothunter schnell als Top-Casino etabliert.
⌀ 96,2% RTP
Hohe Auszahlungsquote

RTP steht für Return to Player und bezeichnet die Auszahlungsquote eines Online-Casinos. Je höher der RTP, desto mehr Einsätze werden wieder an die Spieler ausgeschüttet.

Manipulierte Spielautomaten erkennen

In der Casino-Szene hält sich das Gerücht, dass die Spiele einiger Anbieter schlechter auszahlen als versprochen. In der Regel kann man anhand des RTP feststellen, ob ein Spielautomat funktioniert oder falsch läuft. Pro eingezahlten Euro sollte man im Schnit einen Gewinn von 92-98 Cent zurückerhalten.

Bei volatilen Automaten lässt sich das jedoch nur schwer überwachen, denn man benötigt in der Regel hunderte Spins, bevor man zum Beispiel in die Freispiele gelangt. Selbst dann ist es schwierig, festzustellen, ob die Maschine die benötigte Auszahlungsquote einhält.

Wenn du vor Ort in einer Spielbank bist und den Verdacht hast, dass ein Automat manipuliert wurde, solltest du umgehend einen Mitarbeiter über den Defekt informieren. Ein klares Indiz für einen manipulierten Automaten sind Drähte, die an der Maschine sichtbar sind oder aus dem Münzschlitz herausragen. Drähte sollten bei Spielautomaten niemals sichtbar sein und auch das Zahlungsterminal sollte immer einwandfrei funktionieren. 

Spielen Streamer mit Fake-Automaten?

Auch Casino-Streamern auf Twitch wird oft vorgeworfen, dass ihre Einsätze in den Streams nicht echt sind und dass die Maschinen deutlich öfter Gewinne abwerfen als üblich ist. Tatsächlich stimmt es, dass Streamer, die einen Deal mit einem Online-Casino haben, spezielle Accounts nutzen können und an einem VIP-Programm teilnehmen. Das VIP-Programm beinhaltet oft spezielle Boni, durch die man als Streamer egal – ob man einen guten oder schlechten Tag hat – immer mit sattem Profit auszahlen kann.

Durch diese lukrativen Angebote und geschenkte Startguthaben können sich die Streamer erlauben, mit extrem hohen Einsätzen zu spielen und regelmäßig Geld auszuzahlen.

In der Regel sind die Gewinne in den Streams aber echt und können so auch von jedem anderen Spieler erzielt werden. Die Casinos haben meit keinen direkten Zugriff auf die Spiele haben, da diese von Drittanbietern bereitgestellt werden. Trotzdem können die Streamer durch die genannten Boni und Startguthaben mit höheren Profiten in den Slots zocken, als „normale“ Spieler.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Beste Online-Casinos
Das weltweit beliebte N1 Casino ist auch in Deutschland und Österreich mittlerweile die Nummer 1.
Als Newcomer erobert Lucky Dreams mit einem Spielangebot ohne Limits die Herzen deutscher Spieler.
Das bunte Casino der Wazamba-Gründer überzeugt mit riesiger Spieleauswahl und Bitcoin-Zahlungen.